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Sanierungsscheck 2021/2022- Bundesförderung

Wir unterstützen Sie gerne auf dem Weg zu Ihrer Förderung, für weitere Auskünfte kontaktieren Sie uns unter 0316/422 449

Wer wird gefördert?

Förderungsmittel für den Sanierungsscheck für Private werden ausschließlich für Privatpersonen bereitgestellt. Förderungsanträge können von (Mit-)EigentümerInnen, Bauberechtigten oder MieterInnen eines Ein-/Zweifamilienhauses oder Reihenhauses eingereicht werden. Sollte ein mehrgeschoßiger Wohnbau saniert werden, gelten besondere Förderungskriterien.

Was wird gefördert?

Gefördert werden thermische Sanierungen im privaten Wohnbau für Gebäude, die älter als 20 Jahre sind. Förderungsfähig sind:

  • umfassende Sanierungen nach klimaaktiv-Standard bis 6.000,-
  • bzw. gutem Standard bis € 5.000,-
  • Teilsanierungen, die zu einer Reduktion des Heizwärmebedarfs um mind. 40 % führen bis € 4.000,-
  • Einzelbauteilsanierungen bis € 2.000,-
  • Bei Verwendung von Dämmmaterialaus nachwachsenden Rohstoffen(mind. 25% aller gedämmten Flächen) erhöht sich die oben genannte max. Förderung um 50%

    Die Förderung ist mit max. 30% der förderungsfähigen Investitionskosten begrenzt.

 

Beispiele für förderungsfähige Sanierungsmaßnahmen:

  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches
  • Dämmung der untersten Geschossdecke bzw. des Kellerbodens
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen bei Lüftungssystemen im Zuge der thermischen Sanierung des Gebäudes
  • Außenliegende Verschattungssysteme zur Reduzierung des Kühlbedarfs des Gebäudes
  • Extensive Dachbegrünung
  • Fassadenbegrünung

Zusätzlich werden auch Kosten für Planung (z.B. Energieausweis), Bauaufsicht und Baustellengemeinkosten als förderungsfähige Kosten anteilig anerkannt.

Weitere Details finden Sie unter Download-Infos-Richtlinien


Wie verläuft der Förderungs-Prozess?

Zeitpunkt der Antragstellung

Die Antragstellung ist ab 09.02.2021 möglich, Leistungen zu den förderungsrelevanten Sanierungsmaßnahmen werden ab 01.01.2021 anerkannt, das heißt, es kann auch für im heurigen Jahr bereits begonnene Sanierungsprojekte um Förderung angesucht werden.
Eine Antragstellung ist ausschließlich online möglich.

Anträge können so lange gestellt werden, wie Budgetmittel vorhanden sind, längstens jedoch bis zum 31.12.2022. Sollten die zur Verfügung stehenden Förderungsmittel vor Ende der Einreichfrist ausgeschöpft sein, kann eine vorzeitige Beendigung der Förderungsaktion und damit der Einreichmöglichkeit vom BMWFW und BMLFUW festgelegt werden.

Diese Unterlagen benötigen Sie zur Antragstellung:

  • bei Heizungstausch: gültiger Energieausweis oder Energieberatungsprotokoll des jeweiligen Bundeslandes
  • bei thermischer Sanierung: Formular „Technische Details Energieausweis“
  • Meldezettel falls nicht in Österreich gemeldet amtlicher Lichtbildausweis (Haupt-oder Nebenwohnsitz im zu sanierenden Objekt ist keine Förderungsvoraussetzung)
  • Für denkmalgeschützte Gebäude: Bestätigung des Bundesdenkmalamtes-Formblatt „Denkmalschutz Sanierungsscheck 2020“


Genehmigung

Nach positiver Projektprüfung durch die KPC berät die zuständige Kommission über den Förderungsvorschlag und empfiehlt diesen dem Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft. Nach Genehmigung des Förderungsvorschlags durch den Bundesminister erhalten Sie Ihren Förderungsvertrag („Sanierungsscheck“) mit der voraussichtlichen Förderungshöhe. Eine endgültige Beurteilung der Förderungsfähigkeit sowie die Berechnung der Förderungssumme sind allerdings erst nach Umsetzung der Maßnahme(n) und Vorlage der Endabrechnungsunterlagen möglich.

Sie haben bis spätestens 30.09.2023 (Antragstellung 2021)bzw. 30.09.2024 (Antragstellung 2022) Zeit, Ihr Projekt fertigzustellen und die Endabrechnungsunterlagen zu Übermitteln.

Bitte beachten Sie dabei Folgendes:

  • Das Endabrechnungsformular muss vollständig ausgefüllt und unterfertig sein.
  • Bitte übermitteln Sie nur Kopien der Rechnungen (keine Originale).
  • Sollten die Maßnahmen anders als im Antrag angegeben umgesetzten worden sein, übermitteln Sie zusätzlich das vom Energieausweisersteller neu ausgefüllte und unterfertigte Formular „Technische Details Energieausweis“. 

 

Die Förderungsfähigkeit der durchgeführten Maßnahmen wird von den MitarbeiterInnen der KPC anhand der Endabrechnungsunterlagen geprüft. Nach positiver Prüfung wird die Förderung an Sie ausbezahlt.


Raus aus Öl und Gas

Die Einreichung für die Förderungsaktion „raus aus Öl und Gas“ für Private 2021/2022 verläuft in zwei Schritten mit Registrierung und anschließender Antragstellung.

Ab 09.02.2021 sind die Online-Registrierung sowie die Einreichung von Förderungsanträgen möglich. Registrierungen können in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Budgetmittel bis längstens 31.12.2022 eingebracht werden. Nach erfolgreicher Registrierung muss der Antrag innerhalb von 6 Monaten gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass nur Leistungen, die ab 01.01.2021 erbracht wurden, anerkannt werden können.

Wer wird gefördert?

Förderungsmittel für „raus aus Öl und Gas“ für Private werden ausschließlich für Privatpersonen bereitgestellt. Förderungsanträge können von (Mit-)EigentümerInnen, Bauberechtigten oder MieterInnen eines Ein-/Zweifamilienhauses oder Reihenhauses eingereicht werden. Für Gebäude mit drei oder mehr Wohneinheiten gelten besondere Förderungskriterien.

Was wird gefördert?

Förderungsfähig ist der Ersatz eines fossilen Heizungssystems (Öl, Gas, Kohle/Koks-Allesbrenner und Strom-betriebene Nacht- oder Direktspeicheröfen) durch ein neues klimafreundliches Heizungssystem.

Gefördert wird in erster Linie der Anschluss an eine hocheffiziente Nah-/Fernwärme. Ist diese Anschlussmöglichkeit nicht gegeben, wird der Umstieg auf eine Holzzentralheizung oder eine Wärmepumpe gefördert.

Die förderungsfähigen Kosten umfassen die Kosten für das Material, die Montage sowie Planungskosten. Die Demontage- und Entsorgungskosten für außer Betrieb genommene Kessel und Tankanlagen sind ebenso förderungsfähig. Beachten Sie dazu auch das Dokument „Förderungsfähige Kosten“.

Wie hoch ist die Förderung?
Die Förderung wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Investitionskostenzuschusses von max. € 7.500,- vergeben.
Die Förderung ist mit max. 50% der förderungsfähigen Investitionskosten begrenzt. Die endgültige Förderungssumme wird nach erfolgtemHeizungstausch und Vorlage der Antragsunterlagenermittelt und ausbezahlt.
Planungs-kosten werden mit max.10 % aller förderungsfähigen Kosten bei der Berechnung der Förderung berücksichtigt.


Weitere Details finden Sie unter Download-Infos-Richtlinien


Für Betriebe

Gefördert wird die Verbesserung des Wärmeschutzes von betrieblich genutzten Gebäuden über die Anforderungen der OIB-Richtlinie 6 hinaus oder zur Reduktion des Heizwärmebedarfs um mehr als 50 % gegenüber dem unsanierten Zustand. Das Datum der erstmaligen Baubewilligung muss vor dem 1.1.2000 liegen.

Beispiele für förderungsfähige Projektteile:

  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der obersten Geschossdecke bzw. des Daches
  • Dämmung der untersten Geschossdecke bzw. des erdanliegenden Fußbodens
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen bei Lüftungssystemen im Zuge der thermischen Sanierung des Gebäudes
  • Außenliegende Verschattungssysteme zur Reduzierung des Kühlbedarfs des Gebäudes 
  • Fassadenbegrünung
  • Extensive Dachbegrünung

Zusätzlich werden auch Kosten für Planung (z.B. Energieausweis), Bauaufsicht und Baustellengemeinkosten als förderungsfähige Kosten anerkannt.

Die Förderung ist abhängig von der Sanierungsqualität.
Großunternehmen können einen Förderungssatz bis zu 30%, mittlere Unternehmen bis zu 40% und kleine Unternehmen bis zu 50% erzielen.

Die Berechnung der Förderung erfolgt in Form eines Förderungssatzes bezogen auf die förderungsfähigen Kosten der Umweltinvestition. Gebäudeerweiterungen und Anteile für die private Nutzung werden abgezogen. Die Förderung wird nach Umsetzung des Projekts in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Investitionskostenzuschusses vergeben. Die Förderung ist mit 1,00 Euro pro jährlich reduzierter kWh Heizwärmebedarf bzw. der benötigten Investitionsförderung gemäß Online-Antrag begrenzt. Die Förderungsobergrenze pro Projekt beträgt maximal 4,5Mio. Euro.


Weitere Details finden Sie unter Download-Infos-Richtlinien

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