Energieausweis Graz

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Biomasse - Heizungen (automatisch beschickte Holzheizungen)
Heizungsoptimierung Biomasse 01.01.2018 - 31.12.2019


Verfahren
Die Vergabe der Förderung erfolgt in einem 2-stufigen Verfahren:
1.Registrierung: Vor Lieferung und Montage der Anlage muss die Registrierung der Maßnahme erfolgen.Diese ergeht an das Amt der Steiermärkischen Landesregierung - Steiermärkische Landesregierung,Abteilung 15 Energie, Wohnbau, Technik; FA Energie und Wohnbau / Sanierungs- und Ökoförderungen.

2.Förderungsauszahlung: Nach Errichtung der Anlage (innerhalb von 9 Monaten ab Zuteilung derRegistrierungsnummer) kann die Förderungsauszahlung über den Förderungsantrag bei einer derzuständigen Stellen beantragt werden.

Die maximal mögliche Förderung ist mit 25% der zurechenbaren Investitionskosten begrenzt.

Wesentliche Voraussetzungen

Die Vergabe von Förderungen für automatisch beschickte Holzheizungen (keine Kombikessel!) bei Ersterrichtung oder sonstiger Erneuerung oder Umstieg der Heizung bis einschließlich Baujahr 2010 ist bei Wohngebäuden, Schulen, Kindergärten, Pflegeheimen, öffentlichen Sportanlagen, Vereinen und gemeindeeigenen Gebäude(teilen) und für Kleinstunternehmen möglich.

Keine Anschaffung (Lieferung und Montage) der Anlage/Komponenten vor Registrierung
Nach Errichtung der Anlage (spätestens 9 Monate nach Registrierung) ist der Förderungsantragzu stellen
Die erforderlichen Emissions-Grenzwerte (Voll- und Teillast) werden eingehalten
Kein wirtschaftlicher Fernwärmeanschluss möglich
Die Wärmeleistung der Feuerungsanlage ist entsprechend dimensioniert
Verbindungsleitungen innerhalb des Heizraumes müssen gedämmt sein
Keine weiteren Förderungen durch die gleiche oder andere Landesdienststellen oder seitens derLandwirtschaftskammer (ausgenommen Pelletsanlagen)
Bei Neubauten ist ein hydraulischer Abgleich durchzuführen
Die Altanlage(n) muss/müssen im Zuge des Kesseltausches nachweislich außer Betrieb genommenwerden
Alle relevanten Gesetze, Bestimmungen und Normen werden eingehalten

Grundförderung        Förderung € max.
Biomasseheizung mit automatischer Beschickung 2.400,--
Kesseltauschförderung beim Umstieg von auf Förderung € max.
Kohle, Torf, Öl fossil, Flüssiggas Biomasseheizung mit
automatischer Beschickung
3.600,--
Erdgas* Biomasseheizung mit
automatischer Beschickung
2.400,--
Biomasseheizung ohne automatische Beschickung,
Wechselbrandkessel
Biomasseheizung mit
automatischer Beschickung
2.700,--

* Im Großraum Graz (Stadt Graz, Feldkirchen bei Graz, Gössendorf, Hart bei Graz, Hausmannstätten,
Raaba-Grambach, Seiersberg-Pirka) wird dieser Umstieg nicht gefördert.

Zuschläge gibt es für die Ausführung als Blockheizkraftwerk (1.000,--), die Ausführung mit
Kondensationswärmetauscher (Brennwerttechnik) (500,--), die Ausführung als hybride
Biomasseheizung mit einer Wärmepumpe (500,--), Schichtladespeicher (oder Pufferspeicher) +
Frischwassermodul in Kombi mit einer geförderten solarthermischen Anlage (1.075,--), hydraulischen
Abgleich gemäß Anhang 2 (Muster, siehe Richtlinien) bei bestehenden Ein- und Zweifamilienwohnhäusern
(200,--) bzw. bei bestehenden Mehrfamilienwohnhäusern ab 3 Wohneinheiten (100,--/WE), ergänzende
Sanierungsmaßnahmen zur Effizienzsteigerung am Heizsystem bei Bestandsgebäuden, z.B. Dämmung der
Verteilleitungen außerhalb des Heizraums in unbeheizten Räumen, Einbau von automatischen
Thermostatventilen,... (max. 400,--), Pumpentausch (85,-- je Pumpe, z.B. maximal 3 Pumpen im Ein- und
Zweifamilienhaus).

Weitere Details finden Sie in der „Richtlinie bzw. Info für die Direktförderung von "Biomasse- Heizungen automatisch beschickt" unter Download Formulare.


Biomasse - Heizungen (Scheitholzgebläse- und Kombikessel)

Heizungsoptimierung- Biomasse 01.01.2018 - 31.12.2018



Verfahren
Die Vergabe der Förderung erfolgt in einem 2-stufigen Verfahren:
1.Registrierung: Vor Lieferung und Montage der Anlage muss die Registrierung der Maßnahme erfolgen.Diese ergeht an das Amt der Steiermärkischen Landesregierung - Steiermärkische Landesregierung,Abteilung 15 Energie, Wohnbau, Technik; FA Energie und Wohnbau / Sanierungs- und Ökoförderungen.

2.Förderungsauszahlung: Nach Errichtung der Anlage (innerhalb von 9 Monaten ab Zuteilung derRegistrierungsnummer) kann die Förderungsauszahlung über den Förderungsantrag bei einer derzuständigen Stellen beantragt werden.

Die maximal mögliche Förderung ist mit 25% der zurechenbaren Investitionskosten begrenzt.



Wesentliche Voraussetzungen
Die Vergabe von Förderungen für Scheitholzkessel (Holzvergaser) sowie Kombikessel bei Ersterrichtung oder sonstiger Erneuerung oder Umstieg der Heizung bis einschließlich Baujahr 2010 ist bei Wohngebäuden, Schulen, Kindergärten, Pflegeheimen, öffentlichen Sportanlagen, Vereinen und gemeindeeigenen Gebäude(teilen) und für Kleinstunternehmen möglich.

Keine Anschaffung (Lieferung und Montage) der Anlage/Komponenten vor Registrierung
Nach Errichtung der Anlage (spätestens 9 Monate nach Registrierung) ist der Förderungsantragzu stellen
Die erforderlichen Emissions-Grenzwerte (Voll- und Teillast) werden eingehalten
Kein wirtschaftlicher Fernwärmeanschluss möglich
Die Wärmeleistung der Feuerungsanlage ist entsprechend dimensioniert
Verbindungsleitungen innerhalb des Heizraumes müssen gedämmt sein
Keine weiteren Förderungen durch die gleiche oder andere Landesdienststellen oder seitens derLandwirtschaftskammer
Bei Neubauten ist ein hydraulischer Abgleich durchzuführen
Die Altanlage(n) muss/müssen im Zuge des Kesseltausches nachweislich außer Betrieb genommenwerden
Alle relevanten Gesetze, Bestimmungen und Normen werden eingehalten

       Förderung € max.
Scheitholzgebläsekessel *), Kompikessel 1.300,--

*) Bei Scheitholzgebläsekesseln ist ein Pufferspeicher mit einem Mindestvolumen nach ÖNORM EN 303-
5, zumindest jedoch 800 l Inhalt zu errichten.

Die Förderung kann im Großraum Graz (Stadt Graz, Feldkirchen bei Graz, Gössendorf, Hart bei Graz,
Hausmannstätten, Raaba-Grambach, Seiersberg-Pirka) nicht in Anspruch genommen werden.

Zuschläge gibt es für die Ausführung als Blockheizkraftwerk (1.000,--), die Ausführung mit
Kondensationswärmetauscher (Brennwerttechnik) (500,--), die Ausführung als hybride
Biomasseheizung mit einer Wärmepumpe (500,--), Schichtladespeicher (oder Pufferspeicher) +
Frischwassermodul in Kombi mit einer geförderten solarthermischen Anlage (1.075,--), hydraulischen
Abgleich gemäß Anhang 2 (Muster, siehe Richtlinien) bei bestehenden Ein- und Zweifamilienwohnhäusern
(200,--) bzw. bei bestehenden Mehrfamilienwohnhäusern ab 3 Wohneinheiten (100,--/WE), ergänzende
Sanierungsmaßnahmen zur Effizienzsteigerung am Heizsystem bei Bestandsgebäuden, z.B. Dämmung der
Verteilleitungen außerhalb des Heizraums in unbeheizten Räumen, Einbau von automatischen
Thermostatventilen,... (max. 400,--), Pumpentausch (85,-- je Pumpe, z.B. maximal 3 Pumpen im Ein- und
Zweifamilienhaus).

Weitere Details finden Sie in der „Richtlinie bzw. Info für die Direktförderung von "Biomasse- Heizungen Scheitholz" unter Download Formulare.

Heizungsoptimierung- Wärmepumpen
Heizungsoptimierung- Wärmepumpen 01.01.2018 - 31.12.2019

 

Die Vergabe der Förderung erfolgt in einem 2-stufigen Verfahren:

1.Registrierung: Vor Lieferung und Montage der Anlage muss die Registrierung der Maßnahme erfolgen.Diese ergeht an das Amt der Steiermärkischen Landesregierung - Steiermärkische Landesregierung,Abteilung 15 Energie, Wohnbau, Technik; FA Energie und Wohnbau / Sanierungs- und Ökoförderungen.

2.Förderungsauszahlung: Nach Errichtung der Anlage (innerhalb von 9 Monaten ab Zuteilung derRegistrierungsnummer) kann die Förderungsauszahlung über den Förderungsantrag bei einer derzuständigen Stellen beantragt werden
Die maximal mögliche Förderung ist mit 25% der zurechenbaren Investitionskosten begrenzt.


 

Wesentliche Voraussetzungen
Die Vergabe von Förderungen für neue Wärmepumpenheizungen bei Ersterrichtung oder sonstiger Erneuerung oder Umstieg der Heizung bis einschließlich Baujahr 2010 ist bei Wohngebäuden, Schulen, Kindergärten, Pflegeheimen, öffentlichen Sportanlagen, Vereinen und gemeindeeigenen Gebäude(teilen) und für Kleinstunternehmen möglich.
Keine Anschaffung (Lieferung und Montage) der Anlage/Komponenten vor Registrierung
Vor Errichtung verpflichtende Energieberatung durch eine/n Ich tu´s-BeraterIn
Nach Errichtung der Anlage (spätestens 9 Monate nach Registrierung) ist der Förderungsantragzu stellen
Kein wirtschaftlicher Fernwärmeanschluss möglich
Nachweis der Jahresarbeitszahl (JAZ) durch eine/n zertifizierte/n Wärmepumpen-InstallateurInmittels JAZcalc: reiner Heizbetrieb JAZHeizung ≥ 4,0 oder kombiniert Raumwärme undWarmwasser JAZGesamt ≥ 3,5
Wärmemengenzähler am Ausgang der Wärmepumpe und separater Stromzähler
Verbindungsleitungen innerhalb des Heizraumes müssen gedämmt sein
Keine weiteren Förderungen durch die gleiche oder andere Landesdienststellen oder seitens derLandwirtschaftskammer
Bei Neubauten ist ein hydraulischer Abgleich durchzuführenStandort-Heizwärmebedarf (HWB sk) bei Bestandgebäuden und Luft-WP nicht > 70 kWh/m²a
Die Altanlage bzw. sämtliche Altanlagen muss/müssen im Zuge des Kesseltausches nachweislichaußer Betrieb genommen werden - ausgenommen Biomasseheizungen ohne automatischeBeschickung in bivalenter Heizungseinbindung mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe
Alle relevanten Gesetze, Bestimmungen und Normen werden eingehalten

Förderung
Grundförderung Förderung €
nach Art der Wärmepumpe Grundwasser-WP EW-Tiefensonde EW-Flächenkollektor Luft- WP
  3.900,- 3.300,- 2.400,- 900,-

Kesseltauschförderung beim
Umstieg von...
auf...                                                           Förderung € max.
  Grundwasser-WP EW-Tiefensonde EW-Flächenkollektor Luft-WP
Kohle, Torf, Öl fossil, Flüssiggas 5.400,-- 4.800,-- 3.600,-- 1.800,--
Erdgas 3.900,-- 3.300,-- 2.400,-- 900,--
Biomasse ohne automatische
Beschickung, Wechselbrandkessel
4.200,-- 3.900,-- 2.700,-- 1.200,--
Biomasse mit automatischer
Beschickung
3.000,-- 2.400,-- 1.800,-- --
Elektrodirektheizung 3.900,-- 3.300,-- 2.400,-- 900.--
Luftwärmepumpe 3.000,-- 2.400,-- 1.800,-- --

Zuschläge gibt es für die Ausführung mit einer hybriden Biomasseheizung (500,--), Grund oder Erd-
Wärmepumpe in Kombination mit einer geförderten solarthermischen Anlage (bei Ein-/Zweifamilienwohnhaus
500,-- bzw. bei Mehrfamilienwohnhäusern (ab 3 WE) 1.000,--), Schichtladespeicher (oder
Pufferspeicher) + Frischwassermodul in Kombi mit einer geförderten solarthermischen Anlage
(1.075,--), Frischwassermodul alleine (200,--), hydraulischen Abgleich gemäß Anhang (Muster, siehe
Richtlinien) bei bestehenden Ein- und Zweifamilienwohnhäusern (200,--) bzw. bei bestehenden
Mehrfamilienwohnhäusern ab 3 Wohneinheiten (100,--/WE), ergänzende Sanierungsmaßnahmen zur
Effizienzsteigerung am Heizsystem bei Bestandsgebäuden, z.B. Dämmung der Verteilleitungen außerhalb
des Heizraums in unbeheizten Räumen, Einbau von automatischen Thermostatventilen,... (max. 400,--),
Pumpentausch (85,-- je Pumpe, z.B. maximal 3 Pumpen im Ein- und Zweifamilienhaus).

Weitere Details finden Sie in der „Richtlinie bzw Info für Heizungsoptimierung- Wärmepumpen unter Download Formulare.


Solarthermische Anlagen
Ökoförderung - Steirischer Umweltlandesfonds (Förderunsaktion von 1.1.2018 - 31.12.2019)


Verfahren
Die Vergabe der Förderung erfolgt in einem 2-stufigen Verfahren:

1. Registrierung: Vor Lieferung und Montage der Anlage muss die Registrierung der Maßnahme erfolgen.
Diese ergeht an das Amt der Steiermärkischen Landesregierung - Steiermärkische Landesregierung,
Abteilung 15 Energie, Wohnbau, Technik; FA Energie und Wohnbau / Sanierungs- und Ökoförderungen.

2. Förderungsauszahlung: Nach Errichtung der Anlage (innerhalb von 9 Monaten ab Zuteilung der
Registrierungsnummer) kann die Förderungsauszahlung über den Förderungsantrag bei einer der
zuständigen Stellen beantragt werden.

Die maximal mögliche Förderung ist mit 25% der zurechenbaren Investitionskosten begrenzt.

Wesentliche Voraussetzungen
Die Vergabe von Förderungen für neue solarthermische Anlagen und wasserbasierende Hybridanlagen
bzw. u.U. bei Erweiterungen (Fördergrenze auf Grund Gesamtgröße) ist bei Wohngebäuden, Schulen,
Kindergärten, Pflegeheimen, öffentlichen Sportanlagen, Vereinen und gemeindeeigenen Gebäude(teilen)
und für Kleinstunternehmen möglich.

 Keine Anschaffung (Lieferung und Montage) der Anlage/Komponenten vor Registrierung
 Nach Errichtung der Anlage (spätestens 9 Monate nach Registrierung) ist der Förderungsantrag
zu stellen
 Ergänzender Zuschuss durch die zuständige Gemeinde
 Die Solarkollektoren müssen ein entsprechendes Gütesiegel aufweisen
 Die Hybridkollektoren müssen über einen entsprechenden Prüfbericht verfügen oder in der GET
Produktdatenbank www.produktdatenbank-get.at gelistet sein
 Es muss ein Wärmemengenzähler oder eine -bilanzierung installiert sein
 Keine weiteren Förderungen durch die gleiche oder andere Landesdienststellen oder seitens der
Landwirtschaftskammer
 Verbindungsleitungen im Heizraum sowie außerhalb von beheizten Räumen sind gedämmt
 Alle relevanten Gesetze, Bestimmungen und Normen werden eingehalten


Förderung
Bruttoflächen  
bis 10m² 150,--/m²
für jeden weiteren m² 100,--
Zuschlag Hybridkollektoren 50,--/m²
Ohne Heizungseinbindung Förderung € max.
Ein- und Zweifamilienhaus 2.000,--
ab 3 Wohneinheiten 1.800,--/plus 300,-- pro weitere Wohneinheit
Sondernutzung, unternehmerische Nutzung 5.000,--
Mit Heizungseinbindung und ohne Nachweis für den
solaren Deckungsgrad
Förderung € max.
Ein- und Zweifamilienhaus 3.000,--
ab 3 Wohneinheiten 2.700,-- / plus 500,-- pro weiterer Wohneinheit
Sondernutzung, unternehmerische Nutzung 7.000,-

Zuschläge gibt es für Schichtladespeicher (oder Pufferspeicher) + Frischwassermodul in Kombi mit
einer geförderten Biomasseheizung/Wärmepumpe (1.075,--), bei Ein-/Zweifamilienwohnhäusern bzw.
Mehrfamilienwohnhäusern (ab 3 WE)/ Sondernutzungen / unternehmerischer Nutzung in Kombi mit einer
geförderten Grundwasser- oder Erd-Wärmepumpe (500,-- bzw. 1.000,--), Frischwassermodul allein
(200,--), Schichtladespeicher (oder Pufferspeicher) mit Heizungseinbindung (500,--), hydraulischen
Abgleich bei Heizungseinbindung gemäß Anhang (Muster, siehe Richtlinien) bei bestehenden Ein- und
Zweifamilienwohnhäusern (200,--) bzw. bei bestehenden Mehrfamilienwohnhäusern ab 3 WE (100,--/WE),
ergänzende Sanierungsmaßnahmen zur Effizienzsteigerung am Heizsystem bei Bestandsgebäuden, z.B.
Dämmung der Verteilleitungen außerhalb des Heizraums in unbeheizten Räumen, Einbau von automatischen
Thermostatventilen,.. (max. 400,--), Pumpentausch (85,-- je Pumpe, z.B. maximal 3 Pumpen im Ein- und
Zweifamilienhaus).

Weitere Details finden Sie in der „Richtlinie bzw. Info für die Direktförderung von Solarthermische Anlagen" unter Download Formulare.
Fernwärme- und Erdgasanschlüsse
Förderung von Fernwärme- und Erdgasanschlüssen 1.1.2018 - 31.12. 2019


Gegenstand der Förderung

Förderungsfähig sind Fern-/Nahwärmeanschlüsse für Wohnungen anlässlich des Umstiegs von bestehenden
Feuerungsanlagen für biogene und fossile Brennstoffe sowie von bestehenden Elektrodirektheizungen.
Im Großraum Graz (Stadt Graz, Feldkirchen bei Graz, Gössendorf, Hart bei Graz, Hausmannstätten, Raaba-
Grambach, Seiersberg-Pirka) sind, sofern Anschlüsse an Fern-/Nahwärmenetze gemäß Punkt 6.1 lit c) nicht möglich
sind, sinngemäß auch Ferngasanschlüsse förderungsfähig.
Förderungsfähig sind weiters Fern-/Nahwärmeanschlüsse anlässlich der erstmaligen Errichtung von Ein- und
Zweifamilienwohnhäusern.


Abwicklung des Verfahrens
Die Abwicklung der Förderung (Landesanteil und Anteil NetzversorgerIn) erfolgt durch die jeweilige
Netzversorgerin/den jeweiligen Netzversorger. Wird die Durchführung des Anschlusses vereinbart, werden die für die
Förderungsabwicklung erforderlichen Schritte durch die jeweilige Netzversorgerin/den jeweiligen Netzversorger
mitabgewickelt. Eine gesonderte Antragstellung von FörderungswerberInnen ist nicht erforderlich.
Der Förderungsbetrag, der vom Land Steiermark einerseits und den NetzversorgerInnen andererseits den
FörderungswerberInnen bzw. KundInnen gewährt wird, ist dem Konto, das mit dem Netzzutrittsentgelt bzw. den Kosten
für Neuanschlüsse belastet wird, gutzuschreiben.


Allgemeine Voraussetzungen
a) Für dieselbe Anlage dürfen keine weiteren Förderungen durch andere Landesdienststellen in Anspruch
genommen werden.
b) Es müssen entsprechende Vereinbarungen der jeweiligen NetzversorgerInnen mit dem Land Steiermark zur
gemeinsamen Förderung bestehen. Diesbezüglich ist im Bedarfsfall an die jeweiligen NetzversorgerInnen eine
Anfrage zu richten.
c) Bei Anschlüssen an Fern-/Nahwärmenetze müssen diese ganz oder teilweise (zumindest 80%) auf Energie aus
erneuerbaren Quellen oder aus hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen im Sinne der Richtlinie 2004/8/EG
über die Förderung einer am Nutzwärmebedarf orientierten Kraft-Wärme-Kopplung im Energiebinnenmarkt beruhen
oder aus Energie aus sonstiger Abwärme stammen, die andernfalls ungenutzt bleibt.
d) Im Großraum Graz sind Ferngasanschlüsse nur förderungsfähig, wenn Anschlüsse an Fern-/Nahwärmenetze nicht
möglich sind.
e) Mit Bezug der Wärmeversorgung (Inbetriebnahme-Zeitpunkt) und Inanspruchnahme dieser Förderung ist eine
Bindefrist mit den NetzversorgerInnen von drei Jahren (Fernwärmebezug aus dem Netz bzw. Nutzung des Ferngas-
Transportleitungssystems) zu vereinbaren.
f) Alle zivilrechtlichen Erfordernisse, wie z.B. Zustimmungserklärungen Dritter zur Errichtung der Anlage, müssen erfüllt
sein.
g) Der Inbetriebnahme-Zeitpunkt von Anschlüssen für die rechtsverbindliche Inanspruchnahme der Förderung muss
zwischen dem 01.01.2018 und 31.12.2019 liegen.

Förderungssätze Umstellung auf Fern-/Nahwärme
Anzahl Wohneinheiten (WE)* Förderung
Land [€] max.
Förderung NetzversorgerIn
[€] max. inkl. USt.
Summe Förderung [€]
max.
  je Eigenheim bzw. je Wohneinheit je Eigenheim bzw. je Wohneinheit  
(Eigenheim) Ein- und
Zweifamilienwohnhaus
600,-- 600,-- 1.200,--
Mehrfamilienwohnhaus
mit 3 bis 4 Wohneinheiten
300,-- 300,-- 600,--
Mehrfamilienwohnhaus
mit 5 bis max. 20 Wohneinheiten
250,-- 250,-- 500,--
Mehrfamilienwohnhaus
ab 21 Wohneinheiten
150,-- 150,-- 300,--

Förderungssätze Neubauten

Anzahl Wohneinheiten* Förderung Land [€]
max.
Förderung NetzversorgerIn
[€] max. inkl. USt.
Summe Förderung
[€] max
Eigenheim (Ein- und
Zweifamilienwohnhaus)
600,-- 600,-- 1200,--

Förderungssätze Umstellung auf Erdgas, Naturgas (nur Großraum Graz)

Anzahl Wohneinheiten (WE)* Förderung Land [€]
max.
Förderung NetzversorgerIn
[€] max. inkl. USt.
Summe Förderung
[€] max.
  je Eigenheim bzw. je Wohneinheit je Eigenheim bzw. je Wohneinheit  
Eigenheim (Ein- und
Zweifamilienwohnhaus)
400,-- 600,-- 1.000,--
Mehrfamilienwohnhaus
mit 3 bis 4 Wohneinheiten
200,-- 300,-- 500,--
Mehrfamilienwohnhaus
mit 5 bis max. 20 Wohneinheiten
150,-- 225,-- 375,--
Mehrfamilienwohnhaus
ab 21 Wohneinheiten
100,-- 150,-- 250,--

*Die Anzahl der Wohneinheiten bezieht sich auf das gesamte Objekt und nicht auf die tatsächlich vorgenommenen
Wohnungsanschlüsse im Objekt.

Weitere Details finden Sie in der „Richtlinie bzw Info für Fernwärme- und Erdgasanschlüsse unter Download Formulare.

Pumpentausch- Umwälzpumpen

Ökoförderung - Steirischer Umweltlandesfonds (Förderungsaktion von 1.1.2018 - 31.12. 2019)



Verfahren
Die Vergabe der Förderung erfolgt nach Durchführung der Maßnahmen (innerhalb von 6 Monaten ab Rechnungsdatum). Die Lieferung und Montage von neuen Heizungspumpen beim Austausch gegen ineffiziente Pumpen sowie weitere Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Optimierung bestehender Heizungsanlagen wird entsprechend den nachstehenden Fördersätzen (siehe Rückseite) gefördert. Die maximal mögliche Förderung für ergänzende Sanierungsmaßnahmen ist mit 25% der zurechenbaren Investitionskosten begrenzt.


Wesentliche Voraussetzungen
Die Vergabe von Förderungen für die oben angeführten Pumpen und Maßnahmen ist bei Wohngebäuden, Schulen, Kindergärten, Pflegeheimen, öffentlichen Sportanlagen, Vereinen und gemeindeeigenen Gebäude(teilen) und für Kleinstunternehmen möglich.

•Nach Durchführung der Maßnahmen (binnen einer Frist von 6 Monaten ab Rechnungsdatum) istder Förderungsantrag zu stellen
•Die Zweckmäßigkeit des Tausches durch eine/n Ich tu´s-BeraterIn (www.ich-tus.steiermark.at) oderein/n Sachverständige/n für Feuerungsanlagen wird bestätigt
•Keine weiteren Förderungen durch die gleiche oder andere Landesdienststellen
•Nur Verwendung neuer (nicht gebrauchter) Komponenten/Anlagenteile
•Ein Magnetabscheider ist einzubauen (ausgenommen Trockenläuferpumpen)

Nachstehende Energieeffizienz muss erfüllt sein:
•Nassläuferheizungspumpen: äquivalenter Energieeffizienzindex (EEI) von max. 0,2
•Trinkwassernassläuferpumpen (Zirkulationspumpen): äquivalenter Energieeffizienzindex (EEI) vonmax. 0,2
•Trockenläuferpumpen: minimaler Mindesteffizienzindex (MEI) von MEI ≥ 0,7

Förderungssätze:

Förderung

Förderungssätze Förderung €  
Einbau neuer Heizungs- /Zirkulationspumpen
Ein-und Zweifamilienhaus max. 3 Pumpen
85,- je Pumpe 
Mehrparteienwohnhäuser und Sondernutzung mit zentraler Warmwasserbereitung max. 4 + 1 Pumpe je Steigstrang
85,- je Pumpe 
Mehrparteienwohnhäuser und Sondernutzung mit dezentraler Warmwasserbereitung max. 2 + 1 Pumpe je Steigstrang
85,- je Pumpe 
hydraulischer Abgleich gemäß Anhang (Muster) bei bestehenden Ein- und
Zweifamilienwohnhäusern
200,-
hydraulischer Abgleich gemäß Anhang (Muster) bei bestehenden
Mehrfamilienwohnhäusern (ab 3 Wohneinheiten)
100,-
je Wohneinheit
ergänzende Sanierungsmaßnahmen zur Effizienzsteigerung am Heizsystem bei
Bestandsgebäuden (z.B. Dämmung der Verteilleitungen außerhalb des Heizraums in
unbeheizten Räumen, Einbau von automatischen Thermostatventilen)
max. 400,-


Weitere Details finden Sie in der „Richtlinie bzw. Info für die Direktförderung von "Pumpentausch" unter Download Formulare.


Kontakt

Energieausweis Graz
Schießstattgasse 33
8010 Graz

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+43 316 422 449
E-Mail:office@energieausweis-graz.at